ich hab mir für etwas kurzweiligkeit nach so viel ernsten büchern die lausbubengeschichten von ludwig thoma gegönnt. und die sind schon etwas extremer als die geschichten, die ich noch aus filmen kenne. der junge ist wirklich wohl nicht ganz dicht. ich meine ein spielzeugschiff in die luft jagen und kirchenfenster ist eine sache. aber tiere massakrieren dann schon etwas, wofür mein verständnis und auch mein humor (auch wenn es nur literatur ist) nicht ausreicht.
das geschriebene bayerisch ist auch nicht wirklich einfach zu verstehen. vor allem, weil so viele ausdrücke heute so gar nicht mehr verwendet werden.
das werden wohl meine letzten gelesenen lausbubengeschichten sein. mir gefiel es weniger….















11 Oktober 2009 um 10:13 |
Tja, das war wohl früher wirklich so gang und gäbe – und nichts Schlimmes. Boys will be boys…
Ich weiß noch wie entsetzt meine Jungs (und ich) waren, als ich Ihnen die Biene Maja vorgelesen habe – völlig naiv und nichts ahnend / nichts mehr erinnernd.
Da wird auch beschrieben, wie einer Libelle die Flügel abgebrochen sind, weil ein Junge diese achtlos in die Hosentasche gesteckt hat – zu einem Frosch!
Lausbubengeschichten erschien 1905, Biene Maja 1912, also in etwa zur gleichen Zeit.
War wohl alles etwas rustikaler in der guten alten Zeit!
13 Oktober 2009 um 8:20 |
stimmt wohl, dass die kinder früher vielleicht der natur gegenüber etwas rauher waren.
das buch war aber an sich auch schwer zu lesen. und das sollte bei „kindergeschichten“ ja nun nicht der fall sein.