orwell’s 1984

also das buch war so gut. ich hab es gleich 2x gelesen. beim zweiten mal hab ich die  meisten systemerklärungen zwar nur noch übersprungen, weil mich die handlung so fasziniert hatte. also ein klassiker, den ich jedem ans herz legen möchte.

in einem regime, das die totale überwachung geschaffen hat. arbeitet winston für das ministerium der wahrheit (ministry of truth) seine aufgabe dort ist es, alle geschichtlichen aufzeichnungen, dem aktuellen geschichtsverlauf entsprechend zu manipulieren. also wenn die partei einen angriff in asien vorhersagt und er in afrika passiert, bekommt er die zeitungsartikel und muss sie umschreiben. so hat die partei immer recht. und das hat schon ulbricht gesungen. das einzig unschöne an dem buch ist das ende. ich hatte auf ein quasi-happy-end gehofft. aber am ende zerbricht der innere widerstand winston’s doch.

die englische version ist relativ leicht verständlich. im vergleich zur inheritance of loss auf jeden fall. animal farm war zwar noch leichter. aber 1984 ist eindeutig spannender. 3mal hab ich wegen des buches den bus verpasst. und mehrere nächte zu spät das licht ausgemacht. kommt auf jeden fall in die nähere auswahl meiner top 20 alltime bücher, in der sich sonst nur terry pratchett sicher fühlen darf.

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3 Responses to orwell’s 1984

  1. hape42 sagt:

    freut mich, dass Dir ein Klassiker aus „meiner“ Zeit gefällt
    Aber ein HappyEnd hätte dem Buch an Klasse genommen.
    So ist der Begriff „1984“ nahezu jedem gebildeten Menschen bekannt und das Thema wird immer noch Ernst genommen. Ein HappyEnd hätte das thema verwässert (ist ja alles doch gar nicht so schlimm…) und so bleibt einem immer das beklemmende Gefühl!

  2. larsschiefelbein sagt:

    ich möchte Dir ja nicht zu nahe treten. aber bist du jahrgang ’33? Das buch ist ’49 veröffentlicht worden 😉 Und um das buch zu verstehen muss man doch mindestens 16 sein?
    aber du hast recht. so bleibt das beklemmende gefühl echt noch bis nach dem lesen.

  3. hape42 sagt:

    *grins*

    Ich bin Jahrgang 57
    Was ich meinte: Ich habe das Buch als junger Erwachsener gelesen. Das ist nun mal 30 Jahre her!
    Es hat mich eben gefreut, dass das Buch heute noch gerne gelesen und vor allem gewürdigt wird.

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