operation kingdom

gestern abend noch spontan von regina angerufen worden. und dann für die spätvorstellung von operation kingdom entschlossen. also zuerst mal. der film lädt vielleicht zum händchen halten aber sicher nicht zum knutschen ein. das hat die beiden vor uns aber nicht gestört. ein 14-jähriger wird erschossen… zeit für einen heftigen zungenkuss. ein ehemann erklärt, dass seine kinder den tod ihrer mutter miterleben mussten, na da kann man schon mal schauen wie die mandeln des andern schmecken…
ganz verstehen kann ich sowas nicht. da bin denn selbst ich mal ästhet. der film ist sehr spannend. nur, um das alles noch nervöser zu machen, wird die kamera immer superunruhig gehalten. das hat dann bei mir eine art seekrankheit hervorgerufen. zumindest hat man nach dem film ein wenig kopfschmerzen. es geht darum, dass in einem ausländerviertel in riad ein sehr durchdachter terroranschlag verübt wird. das fbi will unbedingt hin zur beweisaufnahme und aus diplomatischen gründen dürfen die nicht. jamie foxx wäre aber nicht so ein cooler macker, wenn er nicht noch ein ass im ärmel hätte. er trifft sich mit dem saudischen botschafter und erpresst diesen. danach dürfen vier leute nach riad. aber da  richtig ermitteln ist zuerst auch nicht drin. langsam freunden sich die amerikaner aber mit dem „aufsehpolizisten“ an und kommen dann auch mit den ermittlungen weiter. bis sie nachher sogar einen terrorgeneral kaputtmachen können. was mich gestört hat an dem film waren die möpse der weiblichen hauptdarstellerin. also nicht dass die schlecht waren. aber selbst amerikaner haben eigentlich so viel taktgefühl sich einigermaßen zu verpacken und nicht im tanktop durch ein muslimisches arbeiterviertel zu laufen. wahrscheinlich waren die aber neu und mussten deshalb mal in hollywood vorgeführt werden. was natürlich auch sein muss, ist dass der gute araber nachher auch getötet wird. normalerweise ist ja immer der schwarze dran, aber der war ja in dem film der hauptdarsteller 😉
nicht, dass man mich falsch versteht. ich saß den ganzen film gebannt vor der leinwand und wollte wissen wie es weitergeht. nur im nachhinein war das doch nur ein film, der pro-amerika und pro-antiterror ist. allerdings mit ein paar sehr lustigen und vielen sehr spannenden szenen. wer mal einen abend auf politische gedanken verzichten kann, der ist in dem film sehr gut aufgehoben.

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