wochenende der museen

jetzt hab ich langsam ausgeschlafen nach einer langen nacht. wir haben zwar nur die hälfte der museen geschafft und lieber noch einen kaffee (und ich heiße schokolade) mehr getrunken. aber wir hatten jede menge spaß. da ich die mädels zuerst ins feuerwehrmuseum gescheucht hatte, durfte ich mir auf dem weg schon ne menge doofer sprüche anhören… aber nachdem die mädels dann gut mit prosecco von jungen feuerwehrmännern versorgt wurden war alles auf einmal halb so schlimm.

dann ging es ins völlig überfüllte jüdische museum. das schöne daran ist, dass es nicht den holocaust total in den mittelgrund stellt. man soll in dem museum was über eine bevölkerungsgruppe lernen und nicht nur sehen, was man vorher schon wusste. natrürlich ist das ein verbrechen, das man nicht vergessen darf. aber man lernt da ja mehr über das verbrechen und die verbrecher als über die opfer.

danach wollten wir eigentlich in die ägyptische ausstellung aber es war schon 12 als wir uns von unseren heißen getränken verabschieden konnten. also ab direkt zum königsplatz, wir wollten ja noch ins lenbachhaus und in die glyptothek. am lenbachhaus war dann eine ziemlich lange schlange. gott sei dank hatte jemand mitgedacht und so gab es den ersten glühwein des jahres beim warten auf einlass. das lenbachhaus war dann so groß, dass man es in der zeit, die wir noch hatten nicht mal komplett schaffen konnte. im lenbachhaus war dann kunst mit der ich persönlich nicht mehr so viel anfangen konnte. aber mit einer von den dreien konnte ich dann wenigstens die ganze zeit rumblödeln. dann war das nicht so schlimm für mich und ca. die hälfte der räume war dann auch mit interessanten  bildern ausgestattet, also alles halb so schlimm. aber einige künstler haben definitiv ne schwierige kindheit gehabt, oder irgendwann später einen irreparablen schaden erlitten. glyptothek fiel dann flach wegen zeitmangels.

und gleich wird dann noch ein posten auf meiner to-do-in-munich-list abgehakt. ich geh ins deutsche museum. das wollte ich auch schon ewig mal machen. also ein wochenende in museen. wenn es meinen füßen danach einigermaßen geht muss ich nur noch ein paar fachausdrücken lernen und ich sattel um von doktorand auf kulturschnösel 😉

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