barcelona

man war ich kaputt. gestern ca. um 21:20 bin ich wieder in münchen gelandet. martin hat mich abgeholt und dann gleich weiter in die apotheke gebracht. dann kam der notdienst. natürlich war die bude gut voll. ich hab ne gute stunde schlafen dürfen. zuhause war dann mal wieder der kühlschrank ein eher nicht-ganz-warm-schrank, weil die sicherung raus war, sehr ärgerlich. aber dafür wird dann wohl bald mal ein elektriker vorbeikommen. ließ sich nicht ändern. heute im labor war dann nur kongress aufarbeiten angesagt.
und barcelona war soooo cool. mit miriam und johannes hatte ich auch sehr angenehme reisebegleiter, die schnell einsehen konnten, wenn ich mal ne halbe stunde nicht angesprochen werden möchte. wir hatten uns ja so ziemlich die günstigste unterkunft der stadt gesucht, deshalb will ich gar nicht über das hostel lästern, nur das bad könnte doch etwas sauberer sein. wir sind am freitag abend nach der arbeit/promotionsfeier von dr. gottschalk (herzlichen glückwunsch) zum flughafen gefahren und waren dann gegen mitternacht im ersten hostel. abends noch kurz über la rambla und ein schnelles gutenachtbier im hard rock cafe. am samstag haben wir dann die stadt zu fuß erkundet. und was soll ich sagen? ich bin verliebt. die stadt hat so viele schöne plätze, ist so sauber und so voller leben. zu fuß ging es dann zur sagrada familia und lustig ist es schon, das mit eintrittsgeldern von touristen da eine touristenattraktion gebaut wird 😉 abends waren wir dann wieder in la rambla und haben tapas gegessen. der mann von schnabbi dem krokodil und ich kannten da ein restaurant, das nicht so leicht zu finden war (ok, nur für insider lustig). da kam dann das erste mal die geschichte von horst auf, die immer noch durch den lehrstuhl geistert. am nächsten tag dann mit dem hop-on-bus die stadt erkundet und schön die stirn verbrannt. abends waren wir dann erst in einem fischrestaurant und dann in einem irish pub. das war ab dann jede nacht die letzte station. an‘ like, without shit, we take three snakebites and some chips, you know. im besten ginglish snakebites bestellt. der kongress ging dann am montag los. wichtig waren aber nur mittwoch und donnerstag. war irgendwie aber auch ein bischen wie ne bvt. es scheint, dass sehr viele ehemalige fachschafter jetzt in der technologie promovieren. war also auch ein treffen alter bekannter. allen voran natürlich regina und barbara, die nacheinander unsere kieler chefinnen waren. am mittwoch abend war dann galadinner in einem „kleinen“ sektkeller. und ich nehme dem busfahrer immer noch persönlich übel, sich verfahren zu haben. wenn man nur für 5h unterwegs ist, dann sind 45 min verspätung unakzeptabel. deswegen haben wir den empfang quasi komplett verpasst.
donnerstag war dann meine postersession. und mein poster war verkehrt platziert. als proteinformulierer stellt man sich natürlich immer in die proteinecke. ich hätte aber irgendwas mit surfactants als thema direkt wählen müssen. dementsprechend gering war der zuspruch zu meinem poster. war jetzt aber auch nicht so schlimm, da das poster ja nur die vorangehende arbeit meiner diss angesprochen hat. wichtig ist die resonanz im juni. aber darüber mache ich mir jetzt erstmal noch keine sorgen.
was ärgerlich ist: als kiel gegen barcelona gespielt hatte war ich in barcelona und wenn barcelona gegen kiel spielt bin ich wieder in deutschland. aber da ich morgen noch einen apothekentermin habe, wollte ich mir die urlaubsverlängerung dann wirklich nicht gönnen. was mich noch gestört hatte, waren die hohen eintrittspreise für viele sehenswürdigkeiten. dass man auf den haupttouristrassen viel für getränke bezahlen muss, kennt man ja auch aus münchen und hat mich weniger gestört, der preis richtet sich ja nach der nachfrage. aber wenige sehenswürdigkeiten waren das geld wirklich wert. zum beispiel bezahlt man im poble espanyol 8€ dafür, dass man sich restaurants und gift-shops anschauen kann, da hat man vom freilichtmuseum in molfsee weitaus mehr. aber ich will nicht meckern. die stadt hat soviel flair, wenn man sich in der boceria mit leckeren lebensmitteln eindeckt und dann am strand picknickt, das hat schon was. gut, wir haben unser essen im hostel verdrückt, weil wir damals nicht auf die idee gekommen sind. aber die möglichkeit besteht! für die stadt spricht natürlich auch, dass ihr handballverein in kiel mit 10 toren verloren hat. und man bei jedem fußballtrikot vom fcb an das tolle halbfinalspiel in kiel erinnert wird, aber auch, dass die stadt eine so große zahl kleiner und großer plätze zum entdecken bietet. ich muss auf jeden fall wieder hin.

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One Response to barcelona

  1. larsschiefelbein sagt:

    fotos werden dann demnächst auch noch eingepflegt…

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