battle of the cities – münchen vs. kopenhagen

jetzt habe ich mich ja irgendwie wieder eingelebt. sagen wir, ich muss mich dran gewöhnen wieder hier zu sein.

zeit für ein fazit und den ultimativen städtevergleich:

münchen ist von den preisen her gesehen tatsächlich günstiger als kopenhagen. auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es sowas wie teurer als münchen überhaupt gibt. allerdings verdienen die dänen auch ein wenig mehr (zumindest in der pharmaindustrie) und so gleicht sich das dann wieder aus.

die thairestaurants und take aways, die ich in den städten probiert habe, sind in kopenhagen weitaus besser. die dönerläden hingegen tun sich nicht viel.

im wurstvergleich gewinnt eindeutig kopenhagen. hot dog schlägt nun einmal die weißwurst um längen 🙂

im biervergleich liegt münchen aber vorne. auch wenn ich mich damit als biernazi oute. gutes bier kommt nur aus tschechien oder deutschland.

die leute in kopenhagen sind vielleicht nicht so modisch gekleidet, aber das finde ich irgendwie cool. auch wenn in kopenhagen definitiv mehr geld rumläuft, haben die dänen nicht so das bedürfnis mit ihrer kohle zu protzen. deswegen kann man auch gut in frederiksberg leben aber nicht so gut in schwabing (also man = ich)

städtevergleich ist vielleicht auch nicht der richtige ausdruck. auf der einen seite kopenhagen als weltstadt mit großem hafen, hier spricht jeder englisch, die stadt versprüht nur so seinen jungen flair. auf der anderen seite das größte dorf deutschlands mit den unfreundlichen bedienungen im hofbräuhaus und als highlight des jahres ein drei wochen langes besäufnis.

münchen versucht sich fahrradstadt zu nennen ohne wirklich mit irgendwas zu punkten. unaufmerksame autofahrer (mehrere unfälle gegen mich), zu hohe bordsteine an den radwegen, wenn es denn welche gibt und die obligatorischen glassplitter/laubhaufen/schlaglöcher auf den radwegen. auf der anderen seite eine stadt, die für den velofahrer konstruiert scheint. ok, vielleicht gibt es in kopenhagen ne menge ampeln. aber ich hab wenigstens keine angst, dass sich die autofahrer nicht nach mir umschauen. laufen hingegen kann man in beiden städten gleich gut.

das öffentliche nahverkehrssystem habe ich zwar nicht auf herz und nieren geprüft, aber ich glaube man ist in der nacht länger mobil. und außerdem kommt man ja eh überall gut mit dem rad vorwärts.

in münchen gibt es fußball. kopenhagen ist eine sportstadt. mit eishockey, damen- und herrenhandball, natürlich auch fußball und überall stadien mit stimmung. ich war zwar noch nicht bei nem 60erspiel. aber die bayern konnten mich ja nicht so überzeugen.

münchen hat als für mich potentielle arbeitgeber roche und hexal im umland. kopenhagen bietet novo und ferring. novo sogar als besten arbeitgeber dänemarks. und im allgemeinen scheinen sich dänische firmen weitaus mehr um ihre angestellten zu kümmern.

die frauen sehen in beiden städten hübsch aus. in münchen muss es aber unbedingt a+f oder was anderes teures sein, was man zum ausgehen braucht. das ist gott sei dank in kopenhagen nicht der fall. vielleicht liegt es an der sprachbarriere, aber die däninnen schienen mir genauso unnahbar wie viele münchnerinnen.

was den kulturellen mehrwert der städte angeht mag ich nicht beurteilen. als kulturbanause kann ich nur sagen, dass schauspielhaus und oper direkt am wasser cooler aussehen als irgendwo in münchen.

das urteil war ja vorher auch schon klar, aber kopenhagen gewinnt durch k.o. in der zweiten runde.

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