ruhigere kugel

10 März 2010

ich hätte es nicht gedacht, aber mit den 40 h, die in meinem vertrag stehen, komme ich arbeitstechnisch echt gut zu rande. und dazu macht eigentlich alles richtig spaß. und auch wenn diese zeit viel intensiver sein kann, vor allem so ewig lange sitzungen, habe ich jetzt doch weitaus mehr zeit zum trainieren. echt cool, mehr kohle, weniger arbeit und bessere sportinfrastruktur 🙂

und noch was völlig anderes. kauft euch die neuen alben von fettes brot. die heißen fettes und brot! die beste investition des jahres. ich verspreche es.


die bekloppten kommen

19 September 2009

ohhh mann,

zweieinhalb wochen wieder nur bekloppte in der stadt. und diesmal muss ich beide wiesenubahnlinien nehmen, wenn ich nachhause will. hoffentlich kotzt mir nicht wieder jemand auf die schuhe.


langsam werden alle heiß

9 April 2009

bei mir kribbelt’s schon so richtig. gestern abend bin ich vom restaurant mal nachhause gelaufen. ich hatte ja laufschuhe an. sah wohl mit jeans und hoodie eher aus wie ein taschendieb auf der flucht, so im dunkeln an der isar lang. aber das gute ist, es macht mittlerweile wirklich spaß zu laufen.

die anderen sind auch voll dabei, der eine hat sich endlich eine badehose gekauft, die andere läuft schon die strecke von ner kurzdistanz so an einem tag ab, die anderen fragen sich, wo sie noch ein rennrad herbekommen können.

der münchener triathlon wird bestimmt ne tolle sache. und da wir zu acht das ganze angehen, wird’s bestimmt noch viel lustiger. schade nur, dass wir nicht zusammen starten können. vielleicht, oder recht sicher treffen wir uns dann aber ja auf der strecke.

man, freu ich mich!!!


blogparade: welche alben muss man ganz durchhören?

4 April 2009

bei julia habe ich über einen blogparadenaufruf gelesen:

Welche aktuellen Alben, sagen wir mal ab dem Jahr 2000, muss man am Stück hören?

1. rammstein – mutter

2. motörheads sword of glory ist auch von anfang bis zum ende ein burner und nach jedem lied freut man sich schon aufs nächste.

ich bin ja ein fan von livealben, die muss man ja sowieso durchhören, also nenne ich die mal nicht.

3. burli von den sportfreunden stiller fällt mir spontan auch noch ein (habt ihr auch den zwang bei frühling: man kann nicht nur schmutzige lieder singen, mitzusingen?).

4. dann noch the meanest of times von den dropkick murphys, dass nach vielen nicht komplett guten alben von den bostonern endlich mal wieder ein gesamtkunstwerk ist.

5. voodoo glow skulls, das album liegt bei meinen eltern zuhause. aber ich glaube es heißt firme (könnte von vor 2000 sein, hab ich aber erst danach kennengelernt)
.

6. roots rock riot von skindred ist auch ohne schwächen und deswegen durchzuhören.

7. mediengruppe telekommander sind einfach näher am menschen, wenn man die platte ganz hört.

8. farin urlaub’s erstes soloalbum endlich urlaub darf nicht fehlen auf der liste. aber bei ärztegeschichten kann ich sowieso nie vor dem ende der cd ausschalten.

9.meine aktuellen favorites volbeat mit guitar heros and cadillac blood sind auch klasse und jedes lied macht lust auf mehr (und darauf sich einen wifebeater anzulegen, die haare ordentlich auf tolle zu frisieren und sich in einen muscle car zu setzen).

10. deichkinds aufstand im schlaraffenland zum schluss. einfach viel zu lustige musik um sie nicht am stück zu hören.


zitat des tages

6 März 2009

„if you don’t like the weather, just wait five minutes!“, christofs kollegin

wollen wir hoffen, dass sie recht behält…


kniescheibentour

22 Februar 2009

heute waren meine kniescheiben definitiv mehr unterwegs als meine füße. wir waren beim hockey in nürnberg und das stadion ist definitiv eine fehlplanung. zu wenige toiletten, zu wenig zu essen und vor allem zu wenig platz. ich bin beileibe kein riese aber mir war es heute dann doch zu eng. und die regionalbahn zurück war dann auch hammereng. jetzt genieße ich es mit ausgestreckten beinen auf dem bett zu liegen und keine verschiebung der kniescheiben zu befürchten…


battle of the cities – münchen vs. kopenhagen

8 November 2008

jetzt habe ich mich ja irgendwie wieder eingelebt. sagen wir, ich muss mich dran gewöhnen wieder hier zu sein.

zeit für ein fazit und den ultimativen städtevergleich:

münchen ist von den preisen her gesehen tatsächlich günstiger als kopenhagen. auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es sowas wie teurer als münchen überhaupt gibt. allerdings verdienen die dänen auch ein wenig mehr (zumindest in der pharmaindustrie) und so gleicht sich das dann wieder aus.

die thairestaurants und take aways, die ich in den städten probiert habe, sind in kopenhagen weitaus besser. die dönerläden hingegen tun sich nicht viel.

im wurstvergleich gewinnt eindeutig kopenhagen. hot dog schlägt nun einmal die weißwurst um längen 🙂

im biervergleich liegt münchen aber vorne. auch wenn ich mich damit als biernazi oute. gutes bier kommt nur aus tschechien oder deutschland.

die leute in kopenhagen sind vielleicht nicht so modisch gekleidet, aber das finde ich irgendwie cool. auch wenn in kopenhagen definitiv mehr geld rumläuft, haben die dänen nicht so das bedürfnis mit ihrer kohle zu protzen. deswegen kann man auch gut in frederiksberg leben aber nicht so gut in schwabing (also man = ich)

städtevergleich ist vielleicht auch nicht der richtige ausdruck. auf der einen seite kopenhagen als weltstadt mit großem hafen, hier spricht jeder englisch, die stadt versprüht nur so seinen jungen flair. auf der anderen seite das größte dorf deutschlands mit den unfreundlichen bedienungen im hofbräuhaus und als highlight des jahres ein drei wochen langes besäufnis.

münchen versucht sich fahrradstadt zu nennen ohne wirklich mit irgendwas zu punkten. unaufmerksame autofahrer (mehrere unfälle gegen mich), zu hohe bordsteine an den radwegen, wenn es denn welche gibt und die obligatorischen glassplitter/laubhaufen/schlaglöcher auf den radwegen. auf der anderen seite eine stadt, die für den velofahrer konstruiert scheint. ok, vielleicht gibt es in kopenhagen ne menge ampeln. aber ich hab wenigstens keine angst, dass sich die autofahrer nicht nach mir umschauen. laufen hingegen kann man in beiden städten gleich gut.

das öffentliche nahverkehrssystem habe ich zwar nicht auf herz und nieren geprüft, aber ich glaube man ist in der nacht länger mobil. und außerdem kommt man ja eh überall gut mit dem rad vorwärts.

in münchen gibt es fußball. kopenhagen ist eine sportstadt. mit eishockey, damen- und herrenhandball, natürlich auch fußball und überall stadien mit stimmung. ich war zwar noch nicht bei nem 60erspiel. aber die bayern konnten mich ja nicht so überzeugen.

münchen hat als für mich potentielle arbeitgeber roche und hexal im umland. kopenhagen bietet novo und ferring. novo sogar als besten arbeitgeber dänemarks. und im allgemeinen scheinen sich dänische firmen weitaus mehr um ihre angestellten zu kümmern.

die frauen sehen in beiden städten hübsch aus. in münchen muss es aber unbedingt a+f oder was anderes teures sein, was man zum ausgehen braucht. das ist gott sei dank in kopenhagen nicht der fall. vielleicht liegt es an der sprachbarriere, aber die däninnen schienen mir genauso unnahbar wie viele münchnerinnen.

was den kulturellen mehrwert der städte angeht mag ich nicht beurteilen. als kulturbanause kann ich nur sagen, dass schauspielhaus und oper direkt am wasser cooler aussehen als irgendwo in münchen.

das urteil war ja vorher auch schon klar, aber kopenhagen gewinnt durch k.o. in der zweiten runde.