das größte ego des rock’n’roll

31 März 2010

besitzt wahrscheinlich lemmy kilmister von motörhead. ich habe gerade seine biographie „white line fever“ gelesen und fand sie cool. lemmy hat ja nun mittlerweile über 30 jahre diese band und vorher war er bei hawkwind und anderen kapellen beschäftigt. der typ ist so zu und schreibt auch noch sehr lustig drüber. auch über die schwierigen zeiten, die er ja nur überstanden hat, weil er so ein geiler macker ist.
der humor in dem buch ist ziemlich schwarz. also genau mein ding. unbedingt lesen

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hätte nicht erwartet

15 Dezember 2009

, dass man so lange an einem guten buch lesen kann.

ich habe jetzt endlich the alienist durchgelesen. das buch ist wirklich spannend und auch wenn es knapp 600 seiten hat, kaum schwächen. es geht um einen serienmörder im new york um 1900. und einen der ersten profiler überhaupt. obwohl es zu der zeit den ausdruck noch nicht gegeben hat.

eine sehr kranke gestalt, die da kinder ermordet. das nimmt einen z.t. auch schon sehr mit. aber dadurch, dass das englisch nicht wirklich leicht ist, liest es sich halt sehr langsam. über 4 wochen. ich glaube, so lange habe ich wirklich noch nie an nem guten buch gelesen…


postseason abgeschlossen

6 November 2009

heute hab ich mir mal das gute wetter zunutze gemacht und früher feierabend gemacht. eine intensive 40min-einheit gestartet und übermorgen dann mal wieder ga1 über lange zeit. die marathonvorbereitung startet jetzt.

nebenbei hab ich gestern abend endlich spektrum zudende gebracht. es ist nicht das beste buch von lukianenko, aber dennoch eine tolle geschichte.

irgendwann vor ein paar jahren kamen außerirdische auf die erde und installierten ein portal, mit dem man sich auf andere welten transportieren kann. der maut wird in form einer neuen geschichte eingefordert. die schließer (also die außerirdischen) sind dabei sehr kritisch. martin, der held der geschichte, genannt der läufer, weil er es immer schafft am tor durchzukommen, bekommt den auftrag, die tochter eines einflussreichen mannes wiederzufinden.

auf dem ersten planeten wird das mädchen dann ermordet. auf dem nächsten planeten auch, irgendwie hat es sich nämlich versiebenfacht.

da die sorge besteht, dass die außerirdischen alle planeten vernichten wollen (eine 2. sintflut stünde an), versucht martin hinter das geheimnis der schließer zu kommen. dabei landet er auf planeten auf dem intelligente einzeller leben. die oberflächenspannung von wasser unglaublich hoch ist (ein traum für jemanden, der an tensiden forscht 🙂 ) oder auf einen planeten, auf dem die bewohner ihren verstand im erwachsenalter abgeben.

tolle phantastische welten, eine gute übericht über gute küche und eine spannende geschichte. ich kann das buch nur empfehlen!


bücher im kurzabriss

18 Oktober 2009

war ja zuhause und hab in der zeit auch gelesen. der vorleser ist ne komische geschichte. die erste hälfte geht es viel um sex. danach nicht mehr so. p.s. ich liebe dich handelt von einer frau, die posthum jeden monat einen brief und eine aufgabe von ihrem ehemann bekommt und ihre trauer bekämpft. hohle köpfe ist ein relativ durchschnittlicher scheibenweltroman, aber natürlich immer noch sehr lustig.

jetzt lese ich gerade spektrum von lukianenko. verspricht ganz gut zu werden.


lausbubengeschichten: tante frieda

11 Oktober 2009

ich hab mir für etwas kurzweiligkeit nach so viel ernsten büchern die lausbubengeschichten von ludwig thoma gegönnt. und die sind schon etwas extremer als die geschichten, die ich noch aus filmen kenne. der junge ist wirklich wohl nicht ganz dicht. ich meine ein spielzeugschiff in die luft jagen und kirchenfenster ist eine sache. aber tiere massakrieren dann schon etwas, wofür mein verständnis und auch mein humor (auch wenn es nur literatur ist) nicht ausreicht.

das geschriebene bayerisch ist auch nicht wirklich einfach zu verstehen. vor allem, weil so viele ausdrücke heute so gar nicht mehr verwendet werden.

das werden wohl meine letzten gelesenen lausbubengeschichten sein. mir gefiel es weniger….


der junge im gestreiften pyjama

10 Oktober 2009

so, das buch, über das hier schon kurz geredet wurde ist jetzt auch gelesen. der junge im gestreiften pyjama ist, nicht wirklich überraschend, ein kz-häftling in ausschwitz-birkenau. der junge von dem die geschichte aber hauptsächlich handelt ist der sohn des kz-kommandeurs.

der steht auf einmal vor dem zimmermmädchen, dass ihm seine klamotten in eine große kiste packt. die familie müsse umziehen, weil der furor (ein sprechfehler des jungen) noch großes mit dem herrn papa vorhabe.

in ausschwitz ist alles unausstehlich. das haus hat nur 12 zimmer. für ein verzogenes gör natürlich viel zu wenig. niemand zum spielen. die pubertierende schwester himmelt lieber junge ss-offiziere an. und in die nähe des zaunes, wo die leute alle gestreifte kleidung tragen darf er nicht.

im haus laufen juden herum, aber das realisiert der junge nicht wirklich. eines tages erforscht er den zaun und ganz am ende lernt er einen jungen von der anderen seite des zaunes kennen. mit dem trifft er sich von nun an täglich. sie können aber nie spielen und reden nur.

als der vater endlich findet, dass auschwitz nicht der richtige ort für kinder ist, besorgt sich der junge auch einen gestreiften pyjama und versucht den vater des anderen jungen zu finden.

über das ende mag ich jetzt nix verraten. der junge, also der ich-erzähler, ist nicht wirklich helle. selbst für einen neunjährigen nicht. außerdem verfressen, ein wenig feige oder sagen wir rückgratlos und mir die ganze zeit nicht sympatisch. der rest der familie ist auch sehr komisch beschrieben. der vater, der nur den führer im kopf hat, kann man nicht wirklich mögen. man kann kz-kommandeure allgemein nicht mögen. das ist zu heutiger zeit nicht mehr möglich. die mutter säuft und hat liebschaften? die schwester ist, wie der junge selber sagt, ein hoffnungsloser fall.

alles in allem sehr komische charaktere. aber ein tolles buch.


13 wahre geschichten

2 Oktober 2009

von alex capus habe ich jetzt ja schon mehrere bücher gelesen. dieses handelt, wie der titel schon andeutet, von dreizehn wahren geschichten aus der schweiz oder über schweizer. zehn davon sind wirklich gut. bei drei anderen denkt man sich, dass der autor wohl noch seiten füllen musste. interessant z.b. ist die geschichte über den namensgeber der autofirma chevrolet, der am ende seines lebens als armer mechaniker bei seiner früheren firma arbeitete. der ortsname olten fällt öfters im buch. das liegt wohl daran, dass der autor dort wohnt.

bei manchen geschichten muss man sehr schmunzeln. das hat mir schon bei reisen im licht der sterne so gefallen. und die geschichte vom söldner, der nach jeder schlacht vom verlierer eingestellt wird und dann irgendwann seinen dienstherren verrät ist natürlich am ende tragisch, aber schon sehr interessant.

ich denke, dass in diesen geschichten, die wirklich alle wahr sind, sich nicht immer alles mit spannungsbogen schreiben lässt, das buch aber trotzdem die ideale öpnv-lektüre ist. man kommt schnell in die geschichten rein und ist auch schnell wieder durch damit.