augsburg – hannover

16 April 2010

damit haben wohl die wenigsten gerechnet. das del-finale komplett ohne berlin, ohne frankfurt und ohne den dritten der hauptrunde wolfsburg. statt dessen ist hans zachs truppe aus hannover und die in den preplayoffs erfolgreichen augsburger panther im finale. wer auf das finale gewettet hat, der hat heute einen riesenhaufen kohle gewonnen. ich bin mal gespannt, ob hans zach nach vielen jahren mal wieder meister wird und wer den unterschied macht. eins ist klar, es wird eine mannschaft meister, die vorher noch nie am ende ganz oben stand. abwechslung ist ja auch mal schön. leider sind die frankfurter viel zu früh ausgeschieden. am ersten heimspiel bin ich gerade wieder auf den geschmack gekommen, hockey live zu schauen. und dann gab es nicht mal spiel 5…


kniescheibentour

22 Februar 2009

heute waren meine kniescheiben definitiv mehr unterwegs als meine füße. wir waren beim hockey in nürnberg und das stadion ist definitiv eine fehlplanung. zu wenige toiletten, zu wenig zu essen und vor allem zu wenig platz. ich bin beileibe kein riese aber mir war es heute dann doch zu eng. und die regionalbahn zurück war dann auch hammereng. jetzt genieße ich es mit ausgestreckten beinen auf dem bett zu liegen und keine verschiebung der kniescheiben zu befürchten…


battle of the cities – münchen vs. kopenhagen

8 November 2008

jetzt habe ich mich ja irgendwie wieder eingelebt. sagen wir, ich muss mich dran gewöhnen wieder hier zu sein.

zeit für ein fazit und den ultimativen städtevergleich:

münchen ist von den preisen her gesehen tatsächlich günstiger als kopenhagen. auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es sowas wie teurer als münchen überhaupt gibt. allerdings verdienen die dänen auch ein wenig mehr (zumindest in der pharmaindustrie) und so gleicht sich das dann wieder aus.

die thairestaurants und take aways, die ich in den städten probiert habe, sind in kopenhagen weitaus besser. die dönerläden hingegen tun sich nicht viel.

im wurstvergleich gewinnt eindeutig kopenhagen. hot dog schlägt nun einmal die weißwurst um längen 🙂

im biervergleich liegt münchen aber vorne. auch wenn ich mich damit als biernazi oute. gutes bier kommt nur aus tschechien oder deutschland.

die leute in kopenhagen sind vielleicht nicht so modisch gekleidet, aber das finde ich irgendwie cool. auch wenn in kopenhagen definitiv mehr geld rumläuft, haben die dänen nicht so das bedürfnis mit ihrer kohle zu protzen. deswegen kann man auch gut in frederiksberg leben aber nicht so gut in schwabing (also man = ich)

städtevergleich ist vielleicht auch nicht der richtige ausdruck. auf der einen seite kopenhagen als weltstadt mit großem hafen, hier spricht jeder englisch, die stadt versprüht nur so seinen jungen flair. auf der anderen seite das größte dorf deutschlands mit den unfreundlichen bedienungen im hofbräuhaus und als highlight des jahres ein drei wochen langes besäufnis.

münchen versucht sich fahrradstadt zu nennen ohne wirklich mit irgendwas zu punkten. unaufmerksame autofahrer (mehrere unfälle gegen mich), zu hohe bordsteine an den radwegen, wenn es denn welche gibt und die obligatorischen glassplitter/laubhaufen/schlaglöcher auf den radwegen. auf der anderen seite eine stadt, die für den velofahrer konstruiert scheint. ok, vielleicht gibt es in kopenhagen ne menge ampeln. aber ich hab wenigstens keine angst, dass sich die autofahrer nicht nach mir umschauen. laufen hingegen kann man in beiden städten gleich gut.

das öffentliche nahverkehrssystem habe ich zwar nicht auf herz und nieren geprüft, aber ich glaube man ist in der nacht länger mobil. und außerdem kommt man ja eh überall gut mit dem rad vorwärts.

in münchen gibt es fußball. kopenhagen ist eine sportstadt. mit eishockey, damen- und herrenhandball, natürlich auch fußball und überall stadien mit stimmung. ich war zwar noch nicht bei nem 60erspiel. aber die bayern konnten mich ja nicht so überzeugen.

münchen hat als für mich potentielle arbeitgeber roche und hexal im umland. kopenhagen bietet novo und ferring. novo sogar als besten arbeitgeber dänemarks. und im allgemeinen scheinen sich dänische firmen weitaus mehr um ihre angestellten zu kümmern.

die frauen sehen in beiden städten hübsch aus. in münchen muss es aber unbedingt a+f oder was anderes teures sein, was man zum ausgehen braucht. das ist gott sei dank in kopenhagen nicht der fall. vielleicht liegt es an der sprachbarriere, aber die däninnen schienen mir genauso unnahbar wie viele münchnerinnen.

was den kulturellen mehrwert der städte angeht mag ich nicht beurteilen. als kulturbanause kann ich nur sagen, dass schauspielhaus und oper direkt am wasser cooler aussehen als irgendwo in münchen.

das urteil war ja vorher auch schon klar, aber kopenhagen gewinnt durch k.o. in der zweiten runde.


aus fehlern lernen

9 Oktober 2008

nachdem ich jetzt zum zweiten mal nicht zum anwurf da war, weil der für tv-übertragungen nach vorne gelegt wurde, hab ich mich für das cl-spiel gegen bad schwartau mal im netz informiert und siehe da. das spiel fängt auch früher an. ich hab die tickets ja wie geschrieben erst letzte woche gekauft. zu dem zeitpunkt waren die spiele schon verlegt. sollte man da nicht vom ticketverkaüfer erwarten, dass die richtige anwurfzeit angegeben wird?

für mich war es schon ärgerlich, dass ich nur die 2. halbzeit sehen konnte. vor der halle habe ich dann noch leute gesehen, die sich geärgert haben pünktlich zum abpfiff gekommen zu sein.

auch für den veranstalter ist das doch doof. der sollte dem verkäufer doch auch erklären, wann die spiele anfangen. die wollen doch auch ihre franskdogs verkaufen. und wenn in der halle 50 leute fehlen, dann sieht man das auch schon. war sehr merkwürdig, dass zum derby die bude nicht voll war. auch wenn die eine mannschaft nicht wirklich um die meisterschaft mitspielt.

aber wie ich montag von kim gelernt habe, sind die dänen nicht so die stadiengänger. zumindest war er noch nie im stadion und von meinen kollegen auch noch nicht viele. nur unsere schwedische post-doc war schon bei allen möglichen sportarten. und die nimmt mich dann auch ende des monates mit zum eishockey. auch wenn südschwedischer eishockey nicht so gut wie nordschwedischer sei. ich lass mich mal überraschen. die tickets kosten auf jeden fall weniger als für die 2. liga in deutschland. und das obwohl der bessere sport wohl in schweden gespielt wird.

auf jeden fall würde ich nie soccer- sondern hockey- oder handballdad werden, wenn ich meine kinder stark genug beeinflussen kann 🙂


weg

7 Juli 2008

meine triathlonhose ist weg. für tipps bin ich offen. aber ich habe keine ahnung wo sie sein könnte. freitag abend hab ich sie noch in die ecke geworfen und dann die wäsche drüber aufgehangen. gewaschen hab ich die hose garantiert nicht. und im kühlschrank war sie überraschenderweise auch nicht. dort finde ich sonst ja alles (schlüssel, telefone, fernbedienungen…). sprich hose weg.

jetzt räume ich gerade die wohnung auf, weil mein vermieter morgen vorbeikommt und meine höhle einem makler vorstellen will. ich hoffe mal, dass der mich nicht vor die tür setzt. für ein halbes jahr was neues zu finden dürfte nicht zu einfach sein. also hier mal daumen drücken für wohnung nicht weg.

jaromir jagr ist auch weg. geht für 12mio $ per anno nach sibirien. es gab ja früher schon diskussionen vor der playstation ob man den mögen darf. ich fand, der hat zu wenig für seine vereine eingestanden und ja auch oft genug gewechselt für einen stürmer seines formates. jedenfalls ist der erstmal für zwei jahre in omsk und joe sakic ist da einfach cooler (und genauso erfolgreich). nicht, dass ich was gegen die russische eishockeyliga habe. ich finde es gut, wenn die nhl endlich mal dazu zwingen anständige ablösen nach europa zu zahlen (die hoffnung stirbt als letztes). also ein drittes weg: jagr weg…


urlaub nimmt gestalt an

13 Februar 2008

nach endlosen 30min telefonieren habe ich jetzt auch meinen flug von gainesville nach atlanta gebucht. hostel ist sicher und die karte für die thrashers ein besonderes leckerli (god save the online buchung). ich sitze im direkt hinter den teams in der vierten reihe. was ich tagsüber in atlanta machen will, weiß ich allerdings noch nicht. aber zwei tage sollten sich in einer millionenstadt wohl verbringen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »


angemerkt: unangenehme handballer

24 Januar 2008

also die, die immer die versteckten fouls machen, sich lauthals beschweren oder bei fouls absichtlich auf verletzungen zielen sind der unangehme teil meines lieblingssports. in der deutschen mannschaft gibt es da zwei. bei den schweden war heute auch einer dabei, obwohl ich sonst eher für die schweden gewesen wäre (immerhin sind da mehr kieler bei als bei den deutschen). aber was treibt einen zu solchen aktionen? wenn man sieht wie ein roggisch oder ein ahlm zugreifen, dann wären bei mir zwar wahrscheinlich alle knochen gebrochen, aber für handballer ist das ja noch gestreichel. aber da ist niemand darauf aus, dass man den gegenspieler für länger aus dem verkehr zieht. roggischs rote karte gegen frankreich war zwar auch so ein foul. or ist aber sonst nicht der spieler, der so etwas macht.

und über diese personen kann ich mich dann so aufregen, dass ein spannendes spiel nebensächlich wird. btw. wir sind im halbfinale und die letzten beiden spiele der hauptrunde mit deutscher beteiligung waren echt spitze. aber ich verstehe es einfach nicht, wenn spieler wie tej gegen karabatic nur noch körperverletzen aber auch nicht die geringste chance haben noch ein tor zu verhindern oder nachtreten. das gehört nicht in so einen schönen sport.

genauso beim hockey. wenn jemand wie bertuzzi jemandem den schädel bricht ist das halt keine harmlose rauferei mehr. oder mit den kufen auf am boden liegende treten. ja geht’s noch?

da spreche ich mich dann auch für saisonsperren oder noch länger aus.